Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine: Es gibt wissenschaftlich nachgewiesene Zusammenhänge zwischen einem Vitamin D-Mangel und dem erhöhtem Erkrankungsrisiko für Darm-, Prostata- und Brustkrebs, Depressionen, Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck und Infektionen.
Eine ausreichende Einnahme von Vitamin D ist also in vielerlei Hinsicht sehr wichtig. Da Vitamin D aber kaum in der Nahrung vorkommt, wird der Großteil davon vom Körper in Eigensynthese hergestellt. Dazu benötigen wir UV-B-Strahlung der Wellenlänge 290 nm bis 315 nm - oder einfach ausgedrückt: Die Sonne!
Die ausreichende natürliche Aufnahme von Vitamin D ist für viele Menschen in unseren Breitengraden allerdings schwierig, daher greifen viele auf Vitamin D-Präparate zurück. Wie diese am besten eingenommen werden, um den größtmöglichen Nutzen zu erhalten, erfahren Sie hier.
Ein Vitamin D-Mangel begünstigt nicht nur die Entstehung der oben genannten Erkrankungen, sondern führt auch dazu, dass die Knochen nicht richtig versorgt werden.
Grund dafür ist die Rolle von Vitamin D bei der Calcium-Aufnahme im Darm.
Ist zu wenig Vitamin D vorhanden, kann das für die Knochen wichtige Calcium nicht richtig verarbeitet werden. Das betrifft auch Calcium-Präparate. Die Entstehung von Osteoporose und anderen Knochenkrankheiten sind deshalb bei einem Vitamin D-Mangel wahrscheinlicher. Es ist also wichtig zu wissen, wie es um den Vitamin D-Spiegel im Körper steht.
Vitamin D ist in Öl löslich. Es ist also sinnvoll, ein Präparat anzuwenden, das bereits Öl enthält. Vitamin D-Tropfen sind daher besonders gut geeignet. Im Gegensatz zu Tabletten werden die Vitamin D-Tropfen leichter vom Körper verwertet, weil kein "Zwischenschritt" zur Verarbeitung notwendig ist und der Körper kein weiteres Öl benötigt. Dadurch können Vitamin D-Tropfen schneller und besser wirken. Die aktuelle Studienlage zeigt die Tendenz, Vitamin D3 als wirkungsvoller und nachhaltiger einzuordnen als Vitamin D2. Das ist bisher aber nicht abschließend geklärt.
Ob ein Vitamin-D Mangel vorliegt, kann ein Vitamin D-Test klären. Wichtig ist, Vitamin D richtig dosiert einzunehmen. Zwar liegt gerade in der dunklen Jahreszeit oft ein Vitamin D-Mangel vor. Wie stark dieser ist, sollte aber vor Einnahme von Supplementen abgeklärt werden. Es ist zwar nicht einfach, zu viel Vitamin D einzunehmen, aber es ist durchaus möglich, denn der Körper ist in der Lage Vitamin D zu speichern.
Bei einem Vitamin D-Mangel wird also im Bestfall so viel Vitamin D zusätzlich aufgenommen, bis die Speicher gut gefüllt sind. Gespeichertes Vitamin D kann dann vom Körper noch einige Monate weiterverarbeitet werden.
Hinweise auf eine Überdosierung können sein:
- Übermässiger Durst und häufiges Wasserlassen
- Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung
- Knochenschmerzen, Muskelschwäche
- Verwirrung, Lethargie und Erschöpfung
Eine Überdosierung nur über die Nahrung oder Sonnenbäder ist so gut wie ausgeschlossen, sondern erfolgt über hochdosierte Vitamin D-Präparate. Vor der Einnahme von Vitamin D-Präparaten sollte daher der Vitamin D-Spiegel getestet werden.
Steht der Vitamin D-Spiegel fest, ist es anschließend sehr leicht, die richtige Dosis zu finden und ausreichend Vitamin D einzunehmen.
Quellen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/vitamine/vitamin-d-uebersicht/vitamin-d-die-richtige-einnahme
https://www.aproof.de/bluttest-ratgeber/ratgeber-naehrstoffmangel-und-unvertraeglichkeit/vitamin-d-das-sonnenvitamin-bluttest
Bildnachweis:
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